Was du unbedingt über UV-Schutzkleidung wissen solltest und 7 trendige Styles

UV-Schutzkleidung, ja oder nein? Da scheiden sich die Geister. Einige Eltern sind der Meinung es sei übertrieben, andere finden die UV-Schutzkleidung für Kinder nicht hübsch genug. Wir haben uns für diese Badekleidung entschieden und ich will euch erklären wieso. Außerdem zeige ich euch, dass UV-Schutzkleidung für Kinder auch extrem trendig aussehen kann.

UV-Schutzkleidung für Kinder

Ich ziehe meinem Sohn doch keinen Badeanzug an!

Ganz ehrlich? Ich kaufe sie nicht, weil ich sie total hässlich finde.

Eincremen reicht doch völlig. Wir hatten so etwas damals auch nicht und alles ist gut gegangen.

Ja, das Thema UV-Schutzkleidung scheint unter Eltern ein ebenso heikles Thema zu sein, wie die ewige Impf-oder Still-Debatte. In etlichen Foren lese ich immer wieder, dass sich Mütter gegenseitig anzicken.

Die einen werfen den anderen Panikmache vor und fühlen sich scheinbar beschuldigt, eine schlechte Mutter zu sein, wenn sie sich gegen die Schwimmbekleidung aussprechen. Während die anderen Mütter sich einig sind, dass es heute unverantwortlich sei die Kinder ohne UV-Schutzkleidung an den Strand zu lassen. Klar, dass das für Zündstoff in den Elterngruppen sorgt.

Warum UV-Schutzkleidung sinnvoll ist

Wer sich mal bewusst der Sonne aussetzt, wird merken, dass sie bereits im Frühling sehr stark auf die Haut einwirkt. Durch die starke Umweltbelastung ist die UV Belastung in den vergangenen Jahrzehnten enorm angestiegen. Daher gilt das Argument „Damals musste ich so etwas auch nicht tragen!“ in meinen Augen auch hat nicht. Weil das aber viele nicht wahrhaben wollen, erkranken heutzutage auch fünfmal so viele Menschen an Hautkrebs, wie vor 30 Jahren.

Aus diesem Grund, und auch weil in Deutschland jährlich knapp 2500 Menschen an Hautkrebs sterben, raten die Dermatologen dazu, die Kinder richtig vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. Und wirklich sicher ist es da nur mit der richtigen Schutzkleidung. Zu der Schwimmbekleidung gehört natürlich auch ein richtiger Sonnenhut, der am besten auch den Nacken schützt.

Die Vorteile von Schutzkleidung sind meiner Meinung nach überzeugend:

  • anders als Sonnencreme, schützt UV Schutzkleidung nicht nur vor Sonnenbrand, sondern filtert zusätzlich die krebserzeugende UV-Strahlung heraus
  • ständiges eincremen (und der mögliche Kampf mit dem Kleinkind) ist nicht mehr notwendig (außer natürlich die nicht bedeckten Körperstellen – ganz wichtig!)
  • auch Körperstellen, die ständig schwitzen und somit den Sonnenschutz schneller verlieren (zB Armbeugen) können ständig geschützt werden

 Darauf solltet ihr achten

Leider ist nicht jede Schutzkleidung gleich wirkungsvoll gegen die gefährliche Sonnenstrahlung. Gerade die günstigeren Teile bieten oftmals nicht genügend Schutz: das Material ist zu dünn, es verliert den Schutz nach der ersten Wäsche oder wenn es gedehnt (beim spielen kann das vorkommen) oder sogar nass ist.

Darum achtet unbedingt auf das Siegel UV-Standard 801. Diese Kleidung würde nachweislich getestet und als sicher bewertet. Leider geben nur wenige Labels wirklich aufschlussreiche Infos über die Art des UV-Schutzes ab.

Ihr könnt euch nun also vorstellen, warum gute UV-Schutzkleidung nicht günstig ist. Das Material ist nicht leicht herzustellen und wird oftmals sogar mit extra UV-Schutz in einem aufwendigen Verfahren hergestellt. Die Prüfung und die Zertifizierung wird ebenfalls nicht günstig sein.

Deshalb: lieber etwas mehr ausgeben und dann sicher sein, dass die Kleidung auch hält was sie verspricht.

Unsere Erfahrungen

Ich muss sagen, dass ich mir eigentlich diesen Sommer über dieses Thema Gedanken gemacht habe. Lotte blieb einfach so lange es ging im Schatten. Wir waren bis dato weder im Urlaub, noch in einem Schwimmbad. An unserem Badesee suchte ich uns letzten Sommer ein schattiges Plätzchen (auch im Wasser) und in unserem Garten stand das Planschbecken immer unter dem Sonnenschirm. Und sonst habe ich sie eben eingecremt, nachdem sie ein Jahr alt wurde (eher sollen Kinder nicht mit Sonnencreme eingeschmiert werden).

Heute weiß ich, dass das scheinbar nicht genug ist. Auf den richtigen Sonnenschutz für Kinder und besonders für Babys werde ich an anderer Stelle noch einmal eingehen.

Nun ging es für uns zum ersten Mal in den Urlaub. Lotte sollte also im Pool und im Meer planschen und am Strand spielen. Da sie eine richtige Wasser-Maus ist (Zitat Lotte^^) wusste ich also, dass sie einige Stunden in der prallen Sonne spielen würde. Für mich stand fest: nur cremen reicht da nicht!

Lotte hat zwar, wie wir Eltern auch, einen etwas dunkleren Hauttypen und wird schnell braun, aber die Sonne ist stark, besonders im Süden von Europa und deswegen wollte ich auf Nummer sicher gehen.

Ich suchte also in ihrem Kleiderschrank nicht nur ihren Sommerhut heraus (zum Glück passte er noch), sondern suchte im Netz nach einer Lösung für hübsche UV-Kleidung. Ich zeige euch hier, was ich gefunden habe.

9x trendige UV Schutzkleidung für Kinder

UV Schutzkleidung Infos und Trends

1) Beach&Bandits | 2) Beach&Bandits | 3) smafolk | 4) Janie and Jack | 5) Snapper Rock | 6) Soft Gallery | 7) Mini Rodini

Leider kann ich euch nicht 100%ig garantieren, dass diese Schwimmbekleidung auch das Gütesiegel 801 besitzen. Ich weiß jedoch, dass es vertrauensvolle Labels sind, die sogar fair produzieren und auch die Qualität ist immer hervorragend gewesen.

Wir haben uns für einen der wunderschönen Badeanzüge von Beach&Bandits entschieden. Das Label kommt aus den Niederlanden und ist hier bereits sehr im Trend.

UV-Schutzkleidung für Kinder

Lotte war absolut begeistert von ihrem neuen Badeanzug und sieht damit, wie ich finde, zuckersüß aus.

UV Schutzkleidung und ein kleiner Nachteil

Als wir die ersten Tage am Pool verbrachten rauschte der Wind. Es war zwar warm, aber im Wasser würde es schnell ein wenig zugig und Lotte begann zu schlottern. Mit blauen Lippen musste ich sie also zu einer Zwangspause mit Keks und Handtuch verdonnern. Auch die anderen Kids frierten scheinbar in ihren UV-Anzügen. Ich stellte mir vor, dass es mir genau so ginge, wenn ich ständig nasse Kleidung am Körper tragen würde.

Wir gingen also im restlichen Urlaub etwas anders vor: spielte Lotte am Pool und war es sehr windig, zog sie eine Badehose an und kam alle 2 Stunden erneut zu eincremen. Wir mieden die Mittagssonne und cremten sie zusätzlich nach jedem Planschspaß ein (ich denke, da das vielleicht 4 Tage im Jahr ausmachen, ist es vertretbar – erkältet hätte ihr der Urlaub nichts genützt).

Am Strand hingegen spielte Lotte hauptsächlich am Wasser im Sand. Hier trug sie dann die UV Schutz-Kleidung, zusätzlich zum Sonnenhut.

UV-Schutzkleidung für Kinder

Die Strategie ging auf. Kein halberfrorendes Kind und kein Sonnenbrand.

Und jetzt erzählt mal: UV Schutz-Kleidung ja, oder nein? Und wie gefallen euch die Badesachen?

Groetjes,

UV Schutz-Kleidung für Kinder

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