Outtakes – Wo ist mein verdammtes Dorf? Über das Leben als Expat

So ein Leben im Ausland ist spannend. Wenn ich Berichte gelesen habe, in denen andere Mütter davon erzählten, wie sie mit ihren Kindern und ihrem Mann diesen Schritt gewagt haben, fand ich das immer furchtbar abenteuerlich. So auszubrechen aus dem Alltag und sich eine neuen Herausforderung zu stellen. Nun, es ist eben nicht immer alles mit Glitzer bestreut, was glänzt.

Vom Kinderzimmer ins Ausland

Mit 19 Jahren bin ich damals ausgezogen. Das Kinderzimmer wurde zu klein, der Freiheitsdrang zu groß. Ich zog mit meinem damaligen Freund knapp 5 Autominuten von Zuhause weg. Das hob die Beziehung zu meinen Eltern noch einmal auf eine ganz andere Ebene. Wir sahen uns, wenn wir Lust dazu hatten, nicht weil wir mussten. Oft bin ich auf dem Heimweg von der Ausbildung noch bei Mama vorbei gefahren. Wir saßen zusammen, tranken Kaffee und sprachen über Gott und die Welt.

Dann zog ich das erste Mal in die Niederlanden. Ich studierte und fühlte mich frei uns erwachsen. Und allein.
Mein Opa starb und ich hatte zwei Autostunden Zeit mich auf das Kommende vorzubereiten. Allein. Ohne eine Umarmung.
Ich konnte mit meinen Problemen nicht mehr so einfach in Mamas Arme flüchten. Ich musste mich mit Telefonaten zufrieden geben.
Ich nabelte mich zeitgleich weiter ab und verbrachte viel Zeit mit Freunden. Es war oft nicht leicht sich seine Wochenenden neben der Uni so einzuteilen, dass Freunde und Familie zufrieden waren.

Nach dem Studium zog ich wieder etwas näher an die Familie heran. Aber die Arbeitswelt schluckte meinen Alltag und die Wochenenden waren zum Entspannen da.

Eine etwas andere Vereinbarkeits-Geschichte

Wenn du willst, komme ich mit!

Er sah mich freudestrahlend an. Alles passte zusammen: ich bekam einen tollen Job in Aachen und er konnte dort studieren. Aber ich hatte Angst. Diesmal war die Entfernung größer. Mal eben auf einen Kaffee zu Mama und Papa? Das würde nicht mehr gehen. Ein Besuch sollte selbst für einen Tagesausflug zu stressig werden – und zuviel Spritgeld kosten. Ich war hin und her gerissen.

Heutzutage muss man seiner Karriere hinterher ziehen, dachte ich. Ich wollte diesen Job unbedingt. Er tröstete mich und zeigte mir auf, dass wir uns zu diesem Moment auch nicht öfter sahen, meine Familie und ich. Wir arbeiteten, hatten Freunde und Hobbys. Häufiger als 1-2 Besuche pro Monat gab es so auch nicht.
Überzeugt. Ab ins nächste Abenteuer.

Und dann wurde ich Mama

Zu der Geburt, bei der ich mir meine Mutter gern an meiner Seite gewusst hätte, war sie erst da, als Lotte bereits das Licht der Welt erblickte.

Die Großeltern waren oft zu Besuch und auch wir fuhren in den letzten zwei Jahren vermehrt nach Hause. Aber gerade in der Anfangszeit, als Lotte noch ein kleines Baby war, vermisste ich meine Mama. Jemanden, der mich verstand, mir ohne jeden Vorwurf das Baby in den Schlaf wog, damit ich mich ausruhen konnte. Jemand, dem ich die Kleine mal eben in die Arme drücken konnte, um Erledigungen machen zu können oder Zeit für mich zu haben. Jemand der mir Mittagessen vorbei brachte, damit ich, neben dem Schlafentzug, mal wieder etwas vernünftiges Essen konnte.

Und auch die Großeltern litten unter der Entfernung und dass sie ihr Enkelkind nicht so aufwachsen sahen, wie es meine Großeltern damals bei mir konnten.

Dann ging es vor zwei Jahren in die Niederlande. Von Aachen nur ein Katzensprung entfernt, aber trotzdem eine weitere halbe Stunde Autofahrt weiter entfernt. Ich wollte einen Garten für Lotte und fühlte mich mit dem Umzug in die Niederlande endlich wieder ein Stück weit mehr Zuhause.

Und nun werde ich zum zweiten Mal Mama und nun frage ich mich:

Wo ist eigentlich das Dorf, das ich brauche, um meine Kinder groß zu ziehen?

Im Worst-Case werde ich mit Lotte allein Zuhause sitzen, die Wehen werden einsetzen und ich weiß nicht wohin mit dem Kind. Meine erste Geburt war innerhalb von 4 Stunden durch – ein Traum, denken da sicher viele. Mich setzt es gerade enorm unter Druck. Der Arzt sagte mir, dass, wenn alles gut läuft, die zweite Geburt noch schneller erledigt ist.

Was mache ich mit dem Kind? Was ist, wenn der Mann gerade zu diesem Zeitpunkt in Aachen in der Klausur sitzt? Wo ist mein verdammtes Dorf?

Seit Monaten schiebe ich die kommende Situation von mir weg. Weil es mir Angst macht. Weil ich mich nicht wirklich vorbereiten kann.

Soll ich Zuhause gebären, sodass ich nicht noch überlegen muss, was ich mit Lotte machen soll?
Soll ich, bevor ich ins Krankenhaus fahre, das Kind bei der Tagesmutter unterbringen – egal zu welcher Uhrzeit?
Sollen das Kind und der Mann im Krankenhaus auf die Großeltern warten, während ich allein unser zweites Kind zur Welt bringe?
Soll ich mich 3 Wochen vor dem ET bei meinen Eltern einquartieren, in Kauf nehmen, dass der Papa sein Kind als letztes sieht, weil er zur Uni muss und später mit super frischem Neugeborenen zweieinhalb Autostunden riskieren, um in unser Zuhause zu kommen – Hauptsache Lotte und ich sind unter der Geburt gut betreut?

Ich zermartere mir mein Hirn, schiebe weg, durchdenke nochmal und ich komme einfach nicht zu einem Entschluss. Ich fühle mich meinem Schicksal irgendwie ausgesetzt und das macht mich, die immer alles kontrollieren und planen muss, wirklich fertig.

Ich weiß, dass viele von euch ebenfalls weit von der Familie entfernt wohnen. Wie habt ihr das geregelt? Sehe ich das alles zu verkniffen und sollte es auf mich zukommen lassen, oder würde es euch vielleicht nicht anders gehen?

Ich gebe hier gern Tipps, teile Erfahrungen – Diesmal bin ich sehr auf eure Tipps gespannt.

 

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20 Kommentare

  1. Ich kann Dich total verstehen, mir ging das ähnlich. Wir haben auch keinerlei Familie hier in Berlin und fühlen uns oft sehr alleingelassen. Bei uns war die Planung für die 2. Geburt so: tagsüber wäre mein Großer in der Kita betreut gewesen. Nachmittags oder am Wochenende hätten ihn die einzigen Freunde, wo er schon oft allein war (er war erst 26 Monate bei der Geburt seiner Schwester) betreut. Zu unvertrauten Personen konnte man ihn nicht geben. Eine mehrmonatige Babysittersuche war erfolglos. Nun rate, wann es losging: frühmorgens, also zum einzigen Zeitpunkt, wo niemand greifbar war. Also hat mein Mann mich in die 5 Autominuten entfernte Klinik gebracht, als mein Sohn noch schlief (er wachte ziemlich zuverlässig um 6 Uhr morgens auf) und raste wieder nach Hause (war 5:30 zurück). Machte den Großen für die Kita fertig und wollte danach sofort in die Klinik kommen. Die Kleine hatte es aber eilig und war da schon geboren. Ich hab sie allein mit Hebamme und Ärztin zur Welt gebracht und es war völlig okay. Da es so schnell ging, hätte er eh‘ nichts machen können;-)
    Ich wollte weder meine entfernt wohnenden Eltern tage- oder wochenlang bei uns einquartieren, weil mir das zusätzlichen Stress gemacht hätte, noch in ihrer Stadt entbinden (meine Kleine kam auch 9 Tage nach ET, es wäre also sehr zäh gewesen). Mein Großer hatte noch nicht bei ihnen geschlafen, also konnten wir ihn auch nicht zu ihnen geben. Wir mussten es also selbst machen. Ich hab allein entbunden und es war nicht schlimm, im Gegenteil, ich konnte mich sogar noch mehr fallenlassen als mit Mann. Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, hab keine Angst davor! Dein Mann sollte sich allerdings schon bereit halten, wenn ihr niemanden anderen habt. Meiner hatte schon Urlaub und war wenigstens greifbar. Alles andere hätte mich auch sehr gestresst.
    Alles Gute euch!

    • Du bist nun schon die zweite die schreibt, dass sie es allein gerockt hat. Sollte das wirklich mein Worst-Case-Fall werden, werde ich an euch denken. Ihr macht mir Mut. Vielen lieben Dank und ganz liebe Grüße und vielen Dank für die lieben Worte <3

  2. Liebe Sarah! Ich kann Dir Deine Gedanken, Sorgen und Fragen sehr gut nachvollziehen. Meine beiden Kindern sind in Italien zur Welt gekommen, eine Tagesreise entfernt von meinen Eltern. Gern hätte auch ich meine Mutti ab und an um mich gehabt, für ein paar liebe Worte oder ein warmes Essen. Aber das war und ist nun mal nicht möglich. Ich weiß, gerade in der Schwangerschaft und in der ersten Zeit mit dem Baby wünscht man sich einen vertrauten Menschen an seiner Seite, der Unterstützung gibt, auch wenn man nicht explizit danach fragt… Was die Geburt angeht, so denke ich wäre es das Beste für alle (und das Beruhigendste für Dich), wenn Ihr Euch eine Vertrauensperson un Eurer Umgebung sucht, die zu jeder Tages- und Nachtzeit zu Euch kommen könnte, um die Betreuung des großen Kindes zu übernehmen. Denn Du solltest Dich auch voll und ganz auf die Geburt konzentrieren können und Dein Kind in guten Händen wissen. Wir haben das auch so gehandhabt und eine liebe Cousine meines Mannes stand sozusagen auf Abruf bereit. Und es hat super geklappt, unser Großer hat klasse mitgemacht. Nun sind wir bei Kugelbauch Nummer 3 angelangt und in ein paar Monaten werden wir es wohl ähnlich handhaben müssen. Ich wünsche Dir alles Gute und nicht allzu großes Kopfzerbrechen! Ich habe mir damals haargenau dieselben Gedanken gemacht, und am Ende war alles weniger tragisch als erwartet. Viele Grüße und eine problemlose Restschwangerschaft! Claudia

    • Liebe Claudia,

      vielen lieben Dank für deine Mut machenden Worte. Es tut einfach unheimlich gut zu merken, dass ich nicht allein mit diesen Gedanken und Ängsten bin. Nach den vielen Tipps und lieben Worten werde ich mich morgen, in aller Frische mal sortieren, und dann einfach mal einen Masterplan ausklügeln. Liebste Grüße, Sarah

  3. Also bei der ersten Geburt hatte mein Mann grade eine 12 Stunden Schucht hinter sich und wir wollten eigentlich einkaufen fahren. Zack Blutungen, Krankenhaus, Kaiserschnitt. Da war gar nix mit Familie und organisieren und so. Bei der zweiten Geburt lag ich schon seit zwei Wochen im Krankenhaus. Muttermund am besagten Tag 5cm offen ich merkte nix. Der Oberarzt sagte ich soll meinen Mann anrufen damit dieser sich mit Kind und Oma dann im Krankenhaus trifft. Ich rollte mit den Zwillingen Richtung OP und er trudelte kurz nach der Geburt ein weil ihm keiner den Weg im Krankenhaus zeigte. Kinder und Mutter wohlauf alles super. Motti turnte derweil mit Oma auf den Krankenhausfluren rum.

    Also ideale Profis sind wir da auch nicht. Aber es wird sich alles finden. Auch bei euch.

    • Ich habe halt immer das Gefühl, alle sind so gut vorbereitet, haben Hilfe usw. Aber scheinbar liege ich da falsch. Mir hat es mal wieder total geholfen, das ganze einfach auf den Screen zu bringen. So viele liebe Worte, die mir Mut machen. Danke Katarina, das beruhigt mich und vielleicht sollte ich einfach drauf vertrauen, dass alles gut kommt. Liebste Grüße an dich

      • Ich glaube das organisiert sich alles. Und im „schlimmsten Fall“ muss deine kleine große halt mit ins Krankenhaus und die Schwestern dort müssen sie währenddessen betüddeln. Ist nicht ideal ist dann aber so.

        • Ich wusste gar nicht, dass sowas geht?! Dann muss ich im schlimmsten, aller alles schlimmsten Fall mit dem Taxi und Lotte ins KH. Ich werde bei der Geburtsplanung mal nachfragen. danke für den Anstoß :*

  4. Ich kann Dich sehr gut verstehen, weil es mir sehr bekannt vorkommt. Im August 2012 bin ich mit meinem Mann und dem damals 3 jährigen Löwenjunge nach Frankreich gezogen, 4 Monate später sollte ET für das Winterkind sein. 1300 km von „zuhause“. In Frankreich war klar, dass ich nach einem ersten Kaiserschnitt keine normale Geburt probieren könnte, ich bekam gleich einen Termin für den KS. Dann war klar, dass mein Mann Ende November für 3 Wochen nach Spanien sollte. Ich hatte Angst. Was mache ich dann mit dem Löwenjungen wenn es plötzlich los geht? Wir kannten noch kaum jemanden, der Kleine sprach noch nicht mal französisch. Wir beschlossen, das Kind in D zu bekommen und meine Schwester holte mich 3 Wochen vor ET mit dem Zug in Frankreich ab. Mein Mann wollte zum Termin hin nachkommen. Ich habe es gehofft, er würde es schaffen, aber mir war wichtiger, dass ich mein großes Kind gut aufgehoben wusste, wenn es los geht. Am Ende hat alles geklappt. Der Große war bei Oma als es los ging, der Mann war dabei, das Winterkind kam ohne KS ganz normal auf die Welt und ich genoss alle Lieben um mich zu haben. Die Heimreise der 1300 km haben wir mit Zwischenübernachtungen gut hinter uns gebracht.
    Ich würde es immer wieder so machen. Wünsche Dir, dass Du diese Sorge bald irgendwie für Euch lösen könnt, denn ich weiß wie belastend das ist. Dieses Dorf gibt es immer, man muss nur manchmal etwas genauer hinsehen und vielleicht ein paar Kilometer in Kauf nehmen. ;-)

    Von Herzen alles Liebe!!!

    Tanja

  5. Hallo liebe Sarah,
    Ich kann dich sehr gut verstehen. So wie dir geht es leider ganz vielen werdenden Müttern bei mir Zuhause. Ich wohne auf Sylt und hier gibt es seit über 2 Jahren keine Geburtenstation. Die Mütter müssen auf’s Festland. Die nächste Möglichkeit ist Husum oder Flensburg. In einer fremden Umgebung sollen sie dann warten, ohne Partner.
    Meine Nachbarin hat im November ihr 2. Kind bekommen und musste sich genau die gleiche Frage stellen: wohin mit dem Erstgeborenen?? Im Krankenhaus Husum sagten sie ihr, darauf kann doch der Vater aufpassen. Er muss ja nicht beim 2. Kind dabei wenn es zur Welt kommt.
    Ihr 2. Kind hat das Problem ganz alleine gelöst. Es ist einfach 3 Wochen zu früh mitten in der Nacht Zuhause zur Welt gekommen. Sie musste zum Glück nicht mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden, wie es einigen geht, wenn kein Zug von der Insel geht.
    Wenn es der Platz erlaubt ziehen viele für die Zeit vor der Geburt wieder bei den Eltern ein. Hier gibt es eine vertraute Umgebung und die Chance auf einen kurzen Weg ins Krankenhaus. Wenn der Vater dann aber Autozug und 600 km Fahrstrecke vor sich hat, ist die Wahrscheinlichkeit klein, dass er dabei ist. Einige trösten sich damit, dass es damals auch normal war, das der Vater nicht dabei ist.

    Vielleicht nimmt sie dir auch, wie bei meiner Nachbarin die Entscheidung ab und sie kommt in deiner vertrauten Umgebung zur Welt.
    Wie auch immer du dich entscheiden solltest, es wird für dich das richtige sein. Ich drück dir fest die Daumen.

  6. Oh man, ich versteh dich total! Ich bin ja auch eher so der „alles nach Plan“ Typ.. Mir kam aber auch zuerst der Gedanke: Zur Not muss deine Große mit und wird im KH betüddelt, frag ruihg mal nach!
    Ansonsten ist eh eins gewiss: Es kommt immer anders als man denkt… bei uns war die Ausgangssituation super, Schwiegereltern wohnen fast neben an, Wunsch war das die Geburt bitte tagsüber losgeht, damit die Schwiegis den Großen (damals grade 2j.) betüddeln können. Der wollte nämlcih nicht dort schlafen..
    Was war? Es ging während des Abendbrotessens los und letztendlich musste mein Großer dort schlafen. Tat er auch, fand es aber super schlimm und blöd und überhaupt… Mein Mutterherz hat anfangs geblutet, allerdings knipste ich es kurzerhand aus und konzentrierte mich nur auf das hier und jetzt. … Klingt irgendwie gemein, aber ich denk du weißt was ich meine!? Hehehehe

    Du packst das, mach dir Plan A bis C klar, guck ob eventuell Freunde?/Nachbarn? die ihr gut kennt zur Not auf deine Große aufpassen können, bis dein Mann dann kommt? Und besprich es mit deiner Großen auf jeden Fall, also alle Pläne einmal durchgehen. Vielleicht sagt sie ja von sich aus shcon „Mamama, ich will mit! // oder : Mama ich will lieber zu hause bleiben!“ :o)

    Liebste Grüße <3 Sandy

  7. Yvonne van Brakel

    Moin!
    Ich kann Dich sehr gut verstehen! Unsere Mütter wohnen gute 350/ 400 km weg oder wir…Wie auch immer.
    Wir haben damals eine befreundete Familie gefragt, ob sie unsere Große betreuen würden, evtl. mit dort schlafen. Sie sagten zu. Das half sehr!
    Als dann der Blasensprung mit einsetzenden Wehen kam, war mein Mann sehr konfus ;-). Wir riefen unsere Freunde an und dann erst den Krankenwagen, weil irgendwas mit Blasensprung – besser nicht selber anreisen-irgendwo im www stand :-) . Meine Große fand das alles sehr aufregend und sah sich erst einmal den RTW an und verabschiedete sich dann. Mein Mann holte sie am nächsten Morgen bei den Freunden ab und sie besuchten mich und die kleine Schwester…

    Vielleicht klappt so etwas auch für Euch? Frag doch einfach mal. Wäre ja auch ne Lösung…
    Wünsche Dir und Euch, dass Ihr eine gute Lösung findet!
    Ganz liebe Grüße
    Yvonne van Brakel

  8. Liebe Sarah, wie aufregend!!! Jede Geburt ist ein kleines Abenteuer! Mach dir aber nicht so viele Gedanken! Alles wird gut sein! Da bin ich mir ganz sicher!!! <3

    Liebe Grüße
    Mihaela

  9. Liebe Sarah, wie aufregend! Jede Geburt ist ein kleines Abenteuer! Mach dir aber nicht so viele Gedanken! Denk positiv und lass dich überraschen! Alles wird gut! Da bin ich mir sicher!

    Ganz liebe Grüße
    Mihaela

  10. Hach liebes, ich glaube ja, es wird sich alles fügen. Euer Weg wird der für Euch bestimmte sein.

  11. Irgendwie hat ja doch alles immer einen Sinn und nichts passiert einfach so! Ich drücke Dir die Daumen, dass sich alles fügt. Wir wohnen auch entfernt und würden wahrscheinlich Nachbarn und Freunde beauftragen, einzuspringen. Meine Freundin hat ihre 1 1/2 jährige Tochter damals auch zur Nachbarin gegeben.

    Ich denke an euch!!!
    Jana

  12. Ich kann dich gut verstehen. Meine Mutter hat auch 2.5 Stunden ins Krankenhaus gebraucht. Die Nachbarin hat aber angeboten unsere Große zu nehmen. Aber geht man dort nachts klingeln? Ich habe sogar über einen Kaiserschnitt nachgedacht, da man den Termin so auf die Kita-zeit hätte legen können. Es kam dann aber alles anders. Unsere Tochter war mit im Krankenhaus und wir haben auf meine Mutter gewartet. Ich lag schon in den schlimmsten Wehen und ich erinnere mich jetzt noch daran wie mein Mann meinte, ob meine Mutter nochmal zu mir reindürfte, sie würde gerne Hallo sagen. Ich glaube mein Blick war tötlich ;-) Es war alles total caotisch, aber trotzdem ist es alles schnell und schön abgelaufen. Mach dir nicht zu viele Gedanken! Liebe Grüße, Christiane

  13. Oh du Liebe, das hat mich damals bei der zweiten Geburt auch so gestresst! Ich hatte mich dann mit meiner Nachbarin verbündet & mir mehrere Optionen zurecht gelegt. Worst Case war: Krankewagen und Kind erstmal mitnehmen, bis der Mann / Oma / Freundin da ist. Aber ich glaub die Kinder spüren es, wenn du soweit bist und kommen zu nem passenden Zeitpunkt. Bei uns war es das Wochenende.Ganz entspannt, wo alle parat waren. ich drücke dich, alles wird gut laufen. xo Mareike

  14. Wir hatten bei beiden Geburten das große Glück, dass Oma & Opa direkt bei uns wohnen. Die zweite Geburt war ohnehin geplant und wir hatten einen Termin. Aber ich verstehe deine Ängste und hoffe, dass ihr einen guten Weg für euch findet und ich wünsche dir weiterhin alles liebe für deine Schwangerschaft! Freu mich schon aufs erste Newborn-Baby-Bild :-)

  15. Vor kurzem hat eine Freundin deren Familie ebenfalls weit entfernt lebt ihr zweites Kind bekommen.

    Wir haben einen „Schichtplan“ erstellt für die Zeit, in der niemand von ihrer Familie in der Nähe sein konnte. So wusste sie immer, dass jemand dem sie vertraute im „Back“ ist.

    Tagsüber hätte das Groß-Kind zur Nachbarin gekonnt – aber wie die anderen hier schon schrieben: nachts bei Nachbars klingeln? Da muss das Verhältnis schon sehr gut sein.

    Letztlich kam es ganz anders.
    Die Hausgeburtspläne klappten einwandfrei – die kleine Familie wollte ihre Ruhe haben und das Großkind verschlief die Geburt trotz beengter Wohnung…

    Dennoch ist das gute Vorplanen der Geburt in einer solchen Situation glaube ich sehr hilfreich … mir fallen spontan noch Doulas ein, die da helfen können – oder ein Babysitterservice. In beiden Fällen ist ein Kennenlernen vorher natürlich sinnvoll!

    Viele Grüße,
    ~Tabea

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